Welcher Spieleplattform gehört die Zukunft?

Im Internet tobt schon seit Jahren – wenn nicht sogar Jahrzehnten – ein Fanboy-Krieg der feinsten Sorte. Schon bei den 8- und 16-bit-Konsolen hieß es entweder Nintendo oder SEGA. Als zeitgleich mit späteren Generationen von Videospielkonsolen auch der PC immer mehr zur ernsthaften Spieleplattform mutierte, wurde auch er Teil der Diskussion, die heute über die Spielefähigkeiten von PC vs. Xbox 360 vs. PlayStation 3 geführt wird. Die Nintendo Wii verdient aufgrund ihres bahnbrechenden Controllers zwar eine lobende Erwähnung, ist aber mittlerweile deutlich hinter die HD-fähige Konkurrenz zurückgefallen und von Hardcore-Gamern kaum noch gefragt.

Der PC bietet dabei wegen seiner (zumindest im Tower-Gehäuse) leichten Aufrüstbarkeit zwar die Möglichkeit, die Hardware-Power der Zockerplattform jederzeit nahezu beliebig aufzurüsten, wobei aber nicht selten allein in eine vernünftige Grafikkarte genauso viel investiert werden muss wie in eine komplette Konsole. Wer also die neuesten Games in der maximalen Grafikpracht erleben möchte, muss immer wieder Geld in seine Maschine stecken und sich dann noch gegebenenfalls mit Konfigurationsproblemen herumärgern.  Da klingt die Variante einer einmaligen Geldanlage in eine Konsole schon verlockend: Einfach in den Fernseher stöpseln, ab auf’s Sofa und los geht’s. Gut, ganz so einfach ist heute auf den Konsolen dank interner Festplatten und Gamepatches aus dem Internet auch nicht mehr, aber zumindest in Sachen Kompatibilität braucht man sich keine Sorgen machen.

Da die Konsolen, wenn sie einmal auf dem Markt sind, keine hardwaretechnisch relevanten Änderungen mehr erfahren, wird von PC-Jüngern oft argumentiert, Multiplattformtitel – also Spiele, welche für PC und Konsolen erscheinen, würden die Entwicklung ausbremsen, da die Spiele für die im Verhältnis leistungsschwachen Konsolen angepasst werden müssen. Nichtsdestotrotz zeigen vor allem PlayStation3-Exklusivtitel wie Uncharted 3, dass, die richtigen Programmierkenntnisse vorausgesetzt, auch auf den Konsolen das Ende der grafischen Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Die Xbox 360 von Microsoft wiederum bietet den Entwicklern mit ihrer dem PC sehr ähnlichen Architektur dafür eine einfache Portierungsmöglichkeit ihrer PC-Titel.

Man darf gespannt sein, wie sich das Kräfteverhältnis mit der nächsten Konsolengeneration um PlayStation 4, Xbox 720 und Wii U weiterentwickeln wird – wer weiß, vielleicht machen auch Cloud-Dienste wie OnLive das Rennen, sodass auf eigene teure Hardware verzichtet werden kann. Damit man im Dschungel der Gaming-Angebote den Überblick nicht verliert, bietet zum Beispiel die Website http://www.software-spieleguide.de (SSG) praxisnahe Tests, die den Nutzer nicht nur darüber informieren, ob ein Spiel den Kauf wert ist, sondern auch, für welche Plattform die beste Version erhältlich ist. Darüber hinaus finden sich auf der Seite auch aktuelle News zu Spielen, Software und Hardware sowie jeden Monat wechselnde Gewinnspiele.