Cybersecurity: Wie schützt man sich online besser?

Wir alle verbringen mehr und mehr Zeit online – sei es an unseren Mobilgeräten, am PC oder mit unserer Videospiel-Konsole. In den letzten Jahren haben die potenziellen Bedrohungen im Cyberspace rapide zugenommen. Zeit für viele, sich darüber Gedanken zu machen, wie man sich und seine Daten am besten online schützen kann. Wenn man bestimmte Dinge beachtet, kann man den meisten Bedrohungen schon vorweg aus dem Weg gehen.

Passwörter klug wählen und Ausloggen

Die Anzahl an Services, die wir im Internet nutzen, ist bei vielen Menschen enorm groß geworden. Dies ist allerdings in Sachen Passwortschutz eine gewisse Herausforderung. Denn schließlich sollte man auf keinen Fall für jeden Service dasselbe Passwort nutzen. Denn wenn dieses geknackt würde, wäre das eine Katastrophe und würde Identitätsdiebstahl und Datenklau Tür und Tor öffnen. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, sich eine gute Strategie für die Nutzung von Passwörtern zu überlegen. Das Passwort sollte auf jeden Fall mehr als 8 Zeichen haben und zumindest Zahlen sowie groß- und kleingeschriebenen Buchstaben enthalten – und im Idealfall auch noch mindestens ein Sonderzeichen.

Verwenden Sie unterschiedliche Passwörter für jeden Service, den Sie online nutzen. Wer kein System findet, sich all diese Passwörter zu merken, der kann einen virtuellen Schlüsselbund nutzen. Hierbei handelt es sich um Services, die es ermöglichen, alle wichtigen Accounts mit einem einzigen, besonders sicheren Passwort abzusichern. Grundsätzlich gilt zudem: Vor allem, wenn Sie fremde Geräte verwenden, loggen Sie sich nach der Nutzung unbedingt aus. Falls Sie dies nicht tun, setzen sie sich der Möglichkeit aus, dass jemand Ihre Identität stiehlt oder Zugriff auf sensible Daten von Ihnen erhält. Auch die Passwörter sind dann nicht mehr sicher.

Vorsicht bei unsicheren Websites

Im Internet gibt es eine wichtige Sache, die man berücksichtigen sollte: Webseiten, die nicht verschlüsselt sind, sollten nur dann genutzt werden, wenn man dem Service vertraut. Man erkennt eine verschlüsselte Website daran, dass der Adresse „https“” voransteht, im Gegensatz zu unverschlüsselten „http“-Seiten. Der Browser Chrome blockt übrigens seit einigen Monaten unverschlüsselte Seiten generell. Denn diese könnten Schadsoftware beinhalten.

Doppelt überprüfen bei Transaktionen und Geldangelegenheiten

Wenn Sie Kreditkartendaten online eingeben, um Zahlungen zu tätigen oder etwa Online-Banking zu betreiben, dann sollten Sie unbedingt genau überprüfen, ob die Seite die sie gerade nutzten, auch tatsächlich die richtige ist. Oft versuchen Hacker über getarnte Websites an hochsensible Daten zu kommen. Die wirksamste Methode, um auch immer auf der richtigen Seite zu landen, ist die jeweilige Website zu bookmarken.

Vor allem beim immer beliebter werdenden Handel mit Aktien, Forex und anderen Wertanlagen entstehen gewisse Sicherheitsrisiken. Unter https://www.forexhandel.org findet man einen guten Überblick über Anbieter in diesem Bereich. Hierbei sollte man immer einen Anbieter auswählen, der besonders hohe Standards für den Schutz der Userdaten etabliert hat.

Öffentliche WLAN-Netzwerke und Datenverbindungen

In öffentlichen WLAN-Netzwerken sollte man grundsätzlich immer vorsichtig agieren. Heikle Datentransfers wie Online-Banking oder etwa Transaktionen von Kryptowährungen sollten in öffentlichen Netzwerken eher nicht durchgeführt werden. Denn in solchen Netzwerken könnten Hacker aktiv sein, die versuchen, Zugriff auf Ihr Gerät zu erhalten oder Ihre Daten abzufangen. Wenn Sie die Funktionen ihres Smartphones oder Tablets gerade nicht nutzen, sollten Sie Ihre Datenverbindungen immer deaktivieren. Denn die WLAN-Funktion versucht permanent, sich mit allen verfügbaren Netzwerken zu verbinden. Falls eines dieser Netzwerke gehackt wurde, könnten sich ihre Daten in Gefahr befinden.

Wie man sieht, gibt es eine ganze Reihe von Bedrohungen im Internet, die mitunter schwerwiegende Schäden für die User anrichten können. Man sollte diese auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, denn falls etwas geschieht, ist es fast unmöglich, den Schaden wieder einfach zu beheben. Mitunter kann man viel Geld verlieren. Wenn man die oben beschriebenen Regeln beachtet, hat man allerdings schon viel getan, um nicht die Aufmerksamkeit von Hackern zu erregen. Denn diese suchen sich immer die leichtesten Opfer aus. Und wer gar nichts unternimmt, um die IT-Sicherheit zu erhöhen, der setzt sich einem erhöhten Risiko aus, Opfer von Hacking-Attacken zu werden.

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